Ja, Schießen macht Spaß! 

 

Das Thema Waffen polarisiert wie kaum ein anderes. Dabei gibt es auch kaum ein Thema, in dem so viele Halbwahrheiten herumgeistern, wie beim Begriff "Schusswaffen". Viele Menschen haben noch nie ein Gewehr oder eine Pistole in der Hand gehabt und das Wissen, das sie über diese Dinge haben, stammt fast ausschließlich aus (schlechten) TV-Produktionen und auch aus der angeblich seriösen Nachrichten- oder Infotainmentmagazinen.  

 

Während die einen Waffen als reines Sportgerät sehen (Sportschützen), sehen die anderen darin ein Werkzeug zur Ausübung ihrer Tätigkeit (Jäger). Für wieder andere sind sie faszinierende technische Werke, die man sammeln, dokumentieren und bewahren muss. Reizvoll erscheint es auch, mit einem Luftgewehr oder irgendeiner anderen Waffe auf 30 Meter Entfernung im Garten auf leere Dosen zu schießen. Andere wiederum erfreuen sich am Scheibenschießen im Verein oder an den unzähligen dynamischen Disziplinen, die es in etlichen Verbänden gibt. Dieser sportliche Wettkampf ist auch das, was mit Waffen hierzulande am meisten gemacht wird.  

 

Und es gibt die, die Waffen gegenüber kritisch bis ablehnend gegenüberstehen. Diese Meinung muss man natürlich akzeptieren, leider ist es aber so, dass der Diskurs zu diesem Thema sehr emotional und wenig an Fakten orientiert geführt wird. In den Medien wirft man gerne mit infantilen Begrifflichkeiten wie "Waffennarr" oder "ballern" um sich, man zitiert die "Amerikanischen Verhältnisse" und zeigt ein düsteres Bedrohungsszenario auf, das durch die bösartige Waffenlobby und den deutschen Sportschützen entsteht. Sogenannte Amokläufe (die der Definition nach keine sind, sondern geplante, feige Mordtaten) und der Missbrauch auch von legalen Waffen führt reflexartig dazu, dass sich Politiker und die willfährigen Medien gezwungen sehen, gleich massive Verschärfungen des Waffenrechts zu fordern. Mehrfach wurden diese Pläne auch schon in Form einer anlassbezogenen Gesetzgebung verwirklicht. Dabei geht es aber selten darum, weitere Straftaten zu verhindern, vielmehr liegt ein blinder Aktionismus vor, der eine große Zahl von Menschen unter Generalverdacht stellt und der in Anbetracht der Delikte mit illegalen Waffen unangemessen erscheint. Studien, wie des US-Amerikaners John R. Lott belegen empirisch, dass es keinen Zusammenhang von der verfügbaren Menge von Schusswaffen und der Anzahl der Delikten mit jenen Waffen gibt.

 

Die berühmten "amerikanischen Verhältnisse" 

 

Es gibt einfach keine "amerikanischen" Verhältnisse, da jeder US-Bundesstatt und jedes County ganz unterschiedliche Waffengesetze hat, die teilweise sogar noch deutlich restriktiver sind als das ohnehin schon strenge deutsche Waffengesetz. Die statistischen Zahlen aus den USA muss man übrigens relativieren. Deutlich mehr als die Hälfte (!) aller Schusswaffenmissbräuche sind Selbsttötungen; um die Gesamtanzahl von Waffendelikten aber besonders hoch erscheinen zu lassen, werden diese immer wieder mit eingerechnet. Der Rest dieser 40% besteht dann noch mal zum Großteil aus Schießereien im einschlägigen (überwiegend schwarzen) Gang-Milieu. Hier sind fast immer ohnehin keine legalen Waffen im Spiel, aber auch das stört die Verbotsforderer nicht weiter. So hat man Ende also eine deutlich kleinere Zahl von Schusswaffentoten, als es einem Medien und Teile der Politik immer wieder verkaufen wollen.

 

0,2% aller Mordopfer in Deutschland werden mit einer legalen Waffe getötet 

 

 

Eine Studie zu diesem Thema

 

 

Analyse zum Thema Waffen und Kinder 

 

Sie sehen schon: In diesem Bereich wird allzu gerne gelogen und getrickst, um ideologische Ziele durchzusetzen. Nicht anders ist es in Deutschland: Hier führte ein Video, auf dem angeblich ein Türsteher erstochen wurde, zur Verschärfung des Waffengesetzes und zum unsäglichen § 42a. Später kam heraus, dass das Filmchen keineswegs ein Tötungsdelikt zeigte, sondern dass das Opfer noch lebt. Zwar wurde später ein Sekretär des Ausschusses wegen "schlampiger Recherche" freigestellt, aber das Trageverbot der mordsgefährlichen "Einhandkampfmesser" (Silke Stokar, Grüne/B90) kam dann trotzdem. Mit solchen perfiden Zaubereien wird also auch hierzulande versucht, dem Bürger sämtliche Rechte und Freiheiten völlig zu entziehen.    

 

Hier gibt es weitere Informationen zu diesem lächerlichen Schauspiel ... 

 

Und hier mal ein paar harte Zahlen und Fakten für unser Land: 2014 wurden bundesweit (!) weniger als zwei Dutzend legal besessene Schusswaffen missbräuchlich verwendet und das bei ca. 5,7 Millionen angemeldeten Waffen in der BRD (Quelle: Bundeskriminalamt, Bundeslagebild Waffenkriminalität).  Man sieht also, dass hier ein angebliches Problem konstruiert wird, das in der Realität gar nicht vorhanden ist. Natürlich ist jeder Mensch, der durch eine Schusswaffe umkommt, einer zu viel. Doch solche Verbrechen, die mit legalen Waffen im Promille-Bereich liegen, dürfen kein Grund sein, eine ganze Bevölkerungsgruppe pauschal, umfassend und vorab zu verurteilen, zu gängeln und zu enteignen. 

 

Statistisch lässt sich also klar belegen, dass Sport- und Hobbyschützen keine Gefahr für die Allgemeinheit sind! Dies Beurteilung teilen auch etliche prominente Vertreter der Polizei, wie etwas Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft. 

 

Ferner ist die immer wieder vorgebrachte Behauptung, dass viele Waffen in einer Gesellschaft automatisch auch zu vielen Waffenopfern führen, einfach falsch und nicht belegbar. Die Mordrate in einem Land hängt also nicht mit der Anzahl der verfügbaren, legal besessenen Waffen zusammen, sondern von ganz anderen Faktoren.  

 

Fun - That`s all 

 

Kommen wir aber zurück zum Thema Sportschießen im Verein und auch zum Freizeitschießen - denn der faire Wettkampf ist ja das, was der Waffenbesitzer in der Regel anstrebt, nicht die Verteidigung auf Leben und Tod. Und die Tatsache, dass Schießen (das Treffen natürlich besonders) eine Menge Spaß machen kann, wird gerne übersehen. Sportschießen ist nicht nur stupides Zielen auf eine Pappscheibe und ein mehr oder minder lustiger Umzug in grünen Uniformen. Die Bandbreite der Disziplinen, die von den verschiedenen Verbänden angeboten werden, sind selbst für Profis kaum überschaubar - so breit gefächert ist das Angebot. Übrigens sollten sich alle Kritiker, die immer behaupten, das "Sport" in "Sportschießen" beziehe sich bestenfalls auf das Trinken nach dem Training mal eine Repetierflinte in in die Hand nehmen und damit 100 Schrotpatronen auf ein sich bewegendes Ziel abgeben ("Kipphase" oder "laufender Keiler"). Dann sprechen wir uns noch mal zum Thema Anstrengung und Sport. Gleiches gilt für das körperlich und mental hochgradig fordernde IPSC-Schießen

 

Oben: Nicht in Deutschland erlaubt, aber Spaß bereitet das ganz bestimmt. ;-) 

Vielfalt ist alles 

 

Wer es nun nicht so mit dem Vereinsleben hat, kommt als Hobbyschütze in den eigenen vier Wänden, auf dem Dachboden oder im Garten sicher auch auf seine Kosten. Der Markt bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Luftpistolen, Luftgewehren und Airsoftwaffen, die sich für allerhand Freizeitschießspaß eignen. Vergessen wir nicht die Bogenschützen und die, die eine Armbrust oder Blasrohr nutzen, um ein Ziel zu treffen. Auch das ist Teil der großen und völlig harmlosen Freizeitschützen-Community. 

 

Bei allen geht es um Konzentration, Entspannung, Disziplin, Freude über den Erfolg, Begeisterung für die technischen Aspekte und nicht zuletzt um das reine Vergnügen. Mit wildem "Ballern" und Töten hat das sicherlich nichts zu tun.  

 

Wichtig ist, dass man sich als Waffenbesitzer seiner besonderen Verantwortung bewusst ist. Es spielt keine Rolle, ob man eine Gaswaffe, ein Luftgewehr, eine Armbrust oder einen .44er-Revolver sein eigen nennt - der konsequent verantwortungsvolle Umgang damit ist das A und O. Dazu gehören die Handhabung, die Verwahrung und das Verhalten beim Schießen selbst damit. Zweifelsohne hat man es nämlich mit Gegenständen zu tun, von denen potenziell eine Gefahr ausgeht, aber bei Einhaltung eigentlicher sehr simpler Regeln ist eine 9mm-Pistole auf dem Tisch nichts weiter als ein totes, nutzloses Stück Metall und kein Monstrum. Zum Missbrauch gehört immer ein Mensch dazu, der willentlich den Abzug betätigt. 

 

Was will nun diese Seite?

 

Nun, Homepages zum Thema Waffen gibt es viele und die meisten davon sind auch gut und informativ. Ich habe hier eine kleine Bandbreite des Themas "Freie Waffen" und Sportschießen zusammen getragen und dabei versucht, eben vielfältige Aspekte in der Breite darzustellen. Da fehlt es sicher hier und da noch an Tiefe, aber ich möchte dem Geneigten wie gesagt eine kleine Übersicht zum Thema geben. Mehr nicht. 

 

Wenn Sie Anregungen, Tipps oder Fragen haben, nehmen Sie doch einfach Kontakt auf. Gleiches gilt, wenn Sie einen Fehler entdeckt haben. Auch über ein allgemeines Feedback freue ich mich.  

 

Viel Spaß beim Lesern und Stöbern!  

Oben: Remington 870 Police Flinte cal. 12/76

Oben: Darum geht es - sportlicher Wettkampf ist das, was Schützen mit ihren Waffen betreiben, nichts anderes. Neben dem Training steht aber auch klar der Spaß an der Sache im Vordergrund. Wenn Politik und Medien tausende von Sport- und Freizeitschützen mit Terroristen auf eine Stufe stellen, wie dies gerade wieder geschieht, dann verlieren sie damit ihre Glaubwürdigkeit.